Huhuuuh,
am Sonntag waren wir zum Entenessen. Franzi - unsere charmante Abendessenbekanntschaft aus Hongkong - hatte eingeladen und ich hab mir als Verstärkung noch Gero und Fabian mitgenommen. Wir waren eine echt große Gruppe, alles in allem glaube ich 13 Leute. Und jeder von irgendwo anders: Aus L.A., Toronto, Wien, Schweden, China, Boston. Also äußerst bunt gemisicht. Wir verteilten uns auf die Taxis und fuhren los, allerdings war das nicht so einfach, da nur zwei oder drei von uns wirklich wußten, wo das Restaurant ist und die Taxifahrer auch nicht wirklich den Plan hatten. Das Restaurant war allerdings auch so nah am Campus, dass wir mit den Rädern in der Zeit, die wir im Taxi verbrachten, ungefähr dreimal hin und her hätten fahren können :-). Im Restaurant nahmen wir in unserem eigenen Raum Platz - Franzi hatte reserviert - na klar um einen großen runden Tisch mit Drehteller in der Mitte. Das Bestellen der Beilagen überließen wir den Chinesen, was keine schlechte Entscheidung war. Und dann ging es los. Erstmal bissl Bier zum Auflockern und dann Essen...es kam und kam und kam: Gemüse, Suppe, "Gulasch", "Döner" und - mein persönliches Highlight - Frosch...mjam mjam. So groß wie die Stücke in der Brühe waren, muß das aber ein beeindruckender Frosch gewesen sein. Es gab noch Lamm und dies und das - der Drehteller war wirklich voll - und natürlich die Ente. Wir aßen zwei davon, sehr sehr lecker, der Tradition entsprechend in 88 Stücke geschnitten, zumindest haben sie uns das gesagt, direkt bei uns am Tisch. Zwischendurch noch Schnäpschen und immer wieder Bier, was die Chinesen wohl einigermaßen amüsierte. Leider wollte danach niemand mit zum Karaoke (vielleicht war es doch ein bissl viel Schnaps und Bier), wir verlegten die Party aber einfach zu Fabian :-)
Und ein geiles Zitat noch von Triton (kein Scheiß!), unserem Production-Management-Übungsleiter. Er ist immer sehr bemüht, mit uns am Anfang der Übung noch über etwas anderes zu reden, sei es die Nationalfeiertage, die Nobelpreise oder - wie dieses Mal - den chinesischen Nationalkongress. In diesem Zusammenhang sagte er gestern:"Chinese people don't care very much about the elections, because, you know, they are like "elections"!" :-)) Die Deutschen schmissen sich weg, die Chinesen guckten etwas säuerlich. Ich werde Triton allerdings sehr vermissen, wenn er jetzt - von einem Studenten denunziert - im Arbeitslager ist und wir von einem linientreueren Parteifunktionär unterrichtet werden!
Peace Out!
P.S.: Leider funktionier der Bilder-Upload gerade nicht, wird aber nachgereicht!
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Ente
Veröffentlicht um
03:07
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1 Kommentar:
there you go!
Da Derrrty Davy
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