...sind endlich online...n'joy!
Dienstag, 1. September 2009
Donnerstag, 25. Juni 2009
Iz back!
Also, am 1.7. lande ich um 1540 in Köln mit Germanwings aus Belgrad. Begrüßungskomites sind herzlich wilkommen. Ansonsten so zw. 1900 und 2000 im Kawo. Bitte Bier mitbringen (^_^)
Veröffentlicht um
11:41
2
Kommentare
Dienstag, 23. Juni 2009
Wochenende
Fr.:
- Berichte fertiggeschrieben
- Zeugniss unterschrieben bekommen
- Getränke und Kuchen für Kollegen gekauft
- 160 km nach Belgrad geballert, Jonas und Moritz abgeholt
- Nachts um 11 wieder in Brcko, Party bis 3 im Click, hervorragend amüsiert
Sa.:
- Zeitig aufgestanden, Grillzeug gekauft
- 11 Uhr das Boot bestiegen
- Cruisen auf der Sava, Baden, lecker Cevapi und Kubasice vom Grill
- Stadtrundgang Brcko
- Doppelkopf
- Boxen
- Party im Karizma, Jungs unmotiviert und antriebslos
So.:
- Arizona-Market
- Gut geshoppt, vor allem Fussballbekleidung
- Brathähnchen von Papa
- Gechillt
- Kaffee in der Stadt
- Burek von Enkica mit Altbier
- Abends fern gesehen
Mo.:
- Jungs nach Belgrad gebracht
Veröffentlicht um
15:13
0
Kommentare
Donnerstag, 18. Juni 2009
Wie grossartig!
Ich weiss ja nicht, wie viele von euch den Artikel aus dem letzten Post gelesen haben, ich habe gerade die Videos daraus geguckt...einfach geile Scheisse:
Video
Und zum besseren Verstaendnis die gezeigten Folien zum Runterladen:
Folien
Veröffentlicht um
12:33
1 Kommentare
Zitat der Woche
Aus einem Interview von vor 40 Jahren mit einem Schueler ueber den neuen Sexualkundeunterricht:
"Die Lehrer, die Sexualkunde unterrichten, sollten selber ein Sexualleben haben, wie wir es gerne haetten!"
ROTFLMAO
Veröffentlicht um
08:10
0
Kommentare
Dienstag, 16. Juni 2009
Leck' mich fett!
Stand gestern mal auf der Waage: +4kg, seit ich hier angekommen bin. Und obwohl ich ja so regelmaessig Gewichte stemme und eher proteinlastig esse, fuerchte ich, dass das meiste in mein Secret-Pita-Compartment gegangen ist (^_^)
Veröffentlicht um
13:02
1 Kommentare
Montag, 15. Juni 2009
Na super!
Jetzt erfahre ich gerade, dass es eine Miss BiH After Show Party gab. Und wer ist gleich brav mim Papa heim gegangen???
Veröffentlicht um
14:50
0
Kommentare
Jetzt weiss ich endlich...
...was hier anders ist im Vergleich zu meinen anderen Besuchen! Nachdem es hier Trends wie z.B. Stiefel ueber hautengen Jeans schon gab, bevor sie in Deutschland angekommen sind und Frauen das Laufen in hohen Schuhen offenkundig mehr Freude als Muehe macht, hat sich auch die Huefthose hier endlich durchgesetzt. Lange genug hat es ja gedauert!
Veröffentlicht um
13:54
0
Kommentare
Der schoenste Abend meines Lebens!
Nachdem wir uns am Sonntag Abend von den Reisestrapazen erholt hatten und herrlichen Sauerbraten von Papa gegessen hatten, schmissen wir uns in Schale und gingen zum MISS BiH CONTEST. Da hatte ich mich schon das ganze Wochenende drauf gefreut. Der Wettbewerb legt fest, welche junge Dame zu den Miss World Wahlen gehen darf. Da es sehr warm war, war es keine Freude, im Anzug rumzutigern, aber das ist ein Preis, den ich gerne bereit war, zu zahlen! Der Wettbewerb war wirklich toll, wurde Landesweit auch live im Fernsehen ausgestrahlt. Es war mal interessant zu sehen, was das Publikum bei so Events in der Werbepause macht...naemlich nichts! Zunaechst waren es 25 Kandidatinnen, einen Ueberblick gibt es hier. Meine Favoritin war von Anfang an Kristina. Es war wirklich eine mords Show, alles sehr edel und professionell, mit sehr gut ausgearbeiteten Choreographien. Besonders gefallen hat mir, dass wir gleich in der ersten Reihe, direkt neben der Jury sassen. Ganz klassisch gab es einen Eroeffnungslauf, dann Badeanzug und danach Abendkleid. Danach wurden aus den 25 die besten 12 von den Zuschauern gewaehlt. Leider schaffte es Miss Brčko nicht unter die besten 12. Zwischendruch gab es immer wieder Videoclips von und ueber die Bewerberinnen. Ich bedauerte es schon fast, dass ich das Wochenende in Opatija verbracht hatte, denn die 25 schoensten Frauen aus Bosnien und Herzegovina verbrachten das ganze Wochenende in Brčko, zeigten sich in der Fussgaengerzone und motivierten Leute zum Blutspenden am Krankenhaus, ca. 400 m von Papas Wohnung. Es gab auch eine Modenschau und es sollte noch gesagt werden, dass die zwei Moderatorinnen ausgesprochen huebsch waren. Gegen 11 wurde Papa unruhig, ich ueberedete ihn allerdings zum bleiben, wollte ich dann doch wissen, wer gewinnt. Kristina schaffte es leider nicht unter die besten drei, allerdings gewann sie den Preis "Miss Charming", was ich ohne weiteres bestaetigen kann! Sehr zufrieden ging ich um halb 1 ins Bett (^_^)
Veröffentlicht um
12:09
0
Kommentare
Opatija
Hallo, hallo. Frisch erholt und gebraeunt vom Strand schreibt der Herr Sontheim hier wieder!
Am Mittwoch bin ich etwas frueher von der Arbeit gegangen und habe erst einmal einen Volleyball gekauft. Danach bin ich noch zum Friseur gejettet, die Dame hatte allerdings etwas andere Vorstellungen von kurz als ich, daher war ich danach mit einem sehr militaerisch korrektem Haarschnitt ausgestattet. Hatte allerdings nicht viel Zeit, mich darueber aufzuregen, musste weiter zum OHR und mit Papa Sport machen. Danach ging es dann mehr oder weniger direkt zu Enkica, sie hatte mal wieder Essen fuer uns gemacht, diesmal selbstgemachte Pita, eine Haelfte mit Sauerkraut, die andere mit Kartoffeln. Einfach ein herrlicher Schmaus und kein Vergleich zu dem, was ich mir hier vormittags oft beim Mercator Centar hole! Der restliche Abend verlief ruhig, wir mussten ja am Donnerstag dann zeitig aufstehen!
Am Donnerstag trafen wir uns dann alle (alle OHR Mitarbeiter und ich) um 8:45 am OHR, die meisten waren ja eh schon da und wir schafften es dann tatsaechlich, puenklich um 0900 vom Hof zu fahren. Mit drei Landcruisern und zwei Bussen ging es dann zunaechst ueber Landstrassen, von Brcko nach Orašje und dort auf die Autobahn richtung Zagreb. Kurz vor Zagreb gab es eine Kaffeepause mit der ganzen Rasselbande und dann ging es ueber kuehne aber sehr huebsche Autobahnen an die istrische Riviera. Die Wurzeln dieser Gegend reichen bis in die Roemerzeit zurueck, unter den Oesterreichern entstanden die heute noch beliebten Seebaeder in typischer Architektur. Unter den vielen Gaesten Opatijas waren unter anderem, Franz Joseph I, Kaiser Wilhelm, Gustav Mahler, Giacomo Puccini, James Joyce, Henryk Sienkiewict, Isadora Duncan und Albert Einstein. Das erste Hotel in Opatija, das Hotel Kvarner wurde 1884 eroeffnet und ist auch heute noch eine der nobelsten Adressen der Stadt. Nicht weit davon befand sich unser Hotel, an dem wir nachmittags ankamen. Alles war sehr nobel und gepflegt, nur das Personal schien komplett neu und ein wenig planlos zu sein. Es gab fuer uns noch ein spaetes Mittagessen, danach traf sich OHR zum Arbeitsmeeting, ich legte mich einen Steinwurf vom Hotel ans Meer und ruhte ein wenig auf einem Holzsteg.
Danach gab es Abendessen, das nach dem sehr guten Mittagessen allerdings etwas entaeuschend war, so gab es zum Beispiel keinen Fisch, mit dem man ja in solchen Orten rechnet. Nach dem Essen ging es so mehr oder weniger direkt ins Hemmingway, eine nette Bar direkt an einem Hafen hinter dem Hotel, von der ich im Vorfeld im Internet schon viel gutes gehoert hatte. Dort verbrachten wir auch in wechselden Besetzungen den Abend und die erste Haelfte der Nach. Das Ojusko floss in Stroemen, allerdings hatte ich gegen 2 genug und haute mich hin. Leider hatte ich so einen im Tee, dass ich erstmal bis 10:45 Uhr schlief am Freitag, eine Viertelstunde laenger, als Fruehstueck angeboten wurde, das ich allerdings bitter noetig hatte. Gottseidank hatte ich noch Pita von Enkica fuer den Notfall eingepackt, ohne die ich glaube ich einfach gestorben waere. Danach verzog ich mich dann an den Pool, wo ich bis um kurz vor 2 blieb, dann gab es naemlich Mittagessen. Achja, Papa und die anderen OHRler hatten immer so von 10 bis 13 Uhr Arbeitssessions. Das Mittagessen war zwar lecker, allerdings zog es sich sehr...wie gesagt, das Personal war etwas planlos. Nach dem Essen schmiss ich mich direkt in die Badeshorts und ging in Richtung Volleyballfeld, ich wollte ja meinen schoenen neuen Volleyball endlich einweihen. Das Volleyballfeld lag sehr cool am Meer, zwei Seiten grenzten an die See, was zwar megacool aussah, zum Spielen aber eher unpraktikabel war, da keine Netze aufgebaut waren. Der Ball ging also immer wieder ins weite Aus. Zusaetzlich problematisch war, dass es nicht direkt ins Meer ging, sondern erst 2 1/2 Meter ueber grosse Felsen nach unten. Habe irgendwann auftgehoert zu zaehlen, wie oft wir den Ball aus dem Meer oder zwischen den Felsen herausfischen mussten, hatten aber trotzdem viel Spass. Immer wieder kamen andere Touristen und wollten mitspielen, so dass wir zwischenzeitlich sogar 6 gegen 6 gespielt haben. Nur das Wetter war ein wenig bedeckt und in Verbindung mit dem noch etwas kuehlen Meer kostete es dann immer etwas Ueberwindung, sich in die Fluten zu schmeissen. Bei einer dieser Gelegenheiten stellte ich mich so dusselig an, dass ich komplett zerschnitten an Haenden und Knien wieder aus dem Wasser kam. Sah wild aus, wie ich so komplett blutueberstroemt war (Clemi laesst gruessen!).
Nach dem Volleyball gab es dann schon bald Abendessen, diesmal mit Fisch. Danach ruhten wir ein wenig und eine groessere Gruppe ging in die Stadt, richtung Club7, von dem wir am Vorabend Flyer erhalten hatten. Erste Ueberaschung war, dass sie nicht schon um 22 sondern erst um 24 Uhr aufmachten, wir schlugen die Zeit in einem nahen Kaffee tot. Sehr hervorragend war Jasmin, der schon zu Hoechstformen auflief mit Spruechen wie "Your camera was so close to her boobs, it's famous now!". Mit solchen Spruechen unterhielt er uns dann, bis wir endlich in den Club7 gingen, wir waren zwar nicht (gottseidank) die ersten, aber viel hat auch nicht gefehlt. Netterweise kam gleich die ausgesprochen huebsche Kellnerin und erzaehlte mir, dass gerade Happy Hour sei, d.h. Buy one, Get one free, was in Verbindung mit Beck's ja quasi unwiderstehlich ist! Zwischendruch ging ich dann noch was Essen, und als ich wieder kam, hatten die Jungs irgendwie eine Kanadierin und eine Australierin aufgegabelt. Die Australierin war mucksmaeusschenstill, die Kanadierin flirtete dafuer fuer zwei, trotzdem haben wir es irgendwie geschafft, sie zu vertreiben (^_^). Nachdem sich auch nach zwei Stunden im Club7 die Lage nicht gebessert hatte, zogen wir noch ins Hemmingway's, allerdings war (zumindest bei mir) die Luft raus und ich ging nach einen Bier ins Bett, war ja auch schon 3 (^_^).
Am naechsten Morgen wachte ich (zu meiner eigenen Ueberaschung) gegen halb 8 auf, das gab mir reichlich Zeit zum Fruehstuecken, Sonnen und den Fitnessraum. Essen gabs wieder um 14 Uhr, danach Strand mit Papa. Abends gingen wir dann mit Raffi (Papas Chef) ins Restaurant. Danach war ich dann so schlaefrig, dass ich im Hotel noch ein Bier nahm und die Party am Samstag Abend sausen lies.
Am Sonntag wurde dann zeitig gefruehstueckt und dann noch ein kleiner Spatziergang durch den Park Angiolina gemacht und um 10 Uhr das Hotel verlassen. Im Konvoi fuhren wir wieder in Richtung Brcko, ich schlief die meiste Zeit. Das grosse Highlight war der McDonalds-Besuch in der Naehe von Zagreb (^_^)
Veröffentlicht um
10:56
0
Kommentare
SMS
...aus Deutschland kommen wohl hier nicht mehr an. Am Anfang ging das wohl, aber in letzter Zeit haeuft es sich, dass Leute mir offenkundig geschrieben haben, ich aber nix bekommen hab. Daher: Wer mir in den letzten 2 bis 3 Wochen eine SMS geschrieben hat, und ich nicht geantwortet hab, dann liegt es daran, dass ich die SMS nicht bekommen habe...oder daran, dass ich die betreffende Person einfach nicht leiden kann!
Veröffentlicht um
08:15
0
Kommentare
Montag, 8. Juni 2009
Na endlich!
Seit dem Wochenende ist das Wetter wieder super: 30°+ und Sonnenschein...so lob ich mir das!
Veröffentlicht um
13:17
1 Kommentare
Partywochenende!
Dieses Wochenende sind wir mal in Brčko geblieben. Am Freitag haben wir Sport gemacht, Papa hat neue Rekorde aufgestellt! Danach war dann huebsch machen angesagt und ich bin erstmal in die Stadt getigert. Die Zeit, bis Anis kam habe ich mir mit einem Cappuccino im MD Cafe vertrieben, mit herrlicher Aussicht auf das Click (^_^)
Dann ging es mit Anis zunaechst in die Bireria, eine coole schummrige Kneipe mit Bier vom Fass und live Musik. Allerdings war die Musik "lokal" und eher nicht mein Geschmack, nach hunderttausend Bier ging es aber dann. Gluecklicherweise hat Anis dann noch zwei Freundinnen getroffen, und so hatten wir auch weibliche Gesellschaft, was solch einen Abend ja gleich ungemein aufwertet. Zogen dann irgendwann weiter ins Karizma, eine eher disco-maessige Bar mit guter Tanzmusik und sehr voll mit gutgelaunten jungen Menschen. Als Anis und sein Kumpel essen gegangen sind und die Maedels auch ins Bett wollten, hatte ich eigentlich auch genug und bin die 200m bis nach hause gewankt. Am Samstag morgen war ich dann puenktlich wach, als Papa vom Friseur und ausm Buero gekommen ist, da konnte er mir gleich Fruehstueck machen. Waren dann ein wenig spatzieren und Badehosen shoppen (fuer den Strand naechstes Wochenende!). Um 5 war dann wieder Grillen mit Enes und Enkica, deren Sohn und seiner Familie. Enes hatte Geburtstag. Um 8 sind Papa und ich dann nochmal kurz zu Prioni gegangen, einem Jugendzentrum hier in der Stadt. Die hatten irgendein Event, das mit Schweden zu tun hatte und Papa musste ein paar warme Worte sagen. Haben dann noch Kollo getanzt und sind dann zurueck, Papa wieder zum Geburtstag und ich in die Stadt mit Adis auf ein paar Bier. Habe dann, als Adis nach hause musste (so gegen 11, er wird ja in 4 Wochen Vater), nochmal im Karizma vorbeigeschaut, war aber nicht mehr sonderlich motiviert. Zwischendruch hat mir Papa geschrieben, dass wir jetz WLAN in der Wohnung haben...feine Sache!
Am Sonntag habe ich lang geschlafen, nach dem Fruehstueck haben wir dann einen Ausflug ins "Bosnische Disneyland" gemacht. Das ist quasi ein traditionelles Dorf, sehr touristenwirksam und effektvoll gemach. Aber sehr gepfegt und kostet keinen Eintritt. Am besten lasse ich die Bilder fuer sich sprechen. Danach sind wir dann weiter an die Drina gefahren, das schein ein beliebtes Naherholungsziel zu sein, viele Leute haben dort Ferienhaeuser. Nach einem Bierchen und nachdem Papa ausreichend geplanscht hatte, sind wir dann wieder nach Brčko. Ich bin dann zum Sport gegangen und Papa hat sich ein wenig geruht. Zum Abendessen gab es dann Hasenruecken mit allem Zipp und Zapp, Papa hatte sich wirklich ins Zeug gelegt: Rotkohl, Apfelmuss, Sosse, Preiselbeeren, Knoedel...mjam mjam! Nachdem wir dann beide noch gedampfgebadet hatten, war der Abend frueh zu Ende!
Veröffentlicht um
12:51
0
Kommentare
Freitag, 5. Juni 2009
Wieder ein Trend, den die amerikanische Automobilindustrie verschlafen hat...
...und jetzt nachzieht! Original und Faelschung
Veröffentlicht um
12:34
0
Kommentare
Papa im Fernsehen
Eine der vielen Gelegenheiten, bei denen Papa hier im Lokalfernsehen ist, habe ich aufgenommen:
Veröffentlicht um
07:13
1 Kommentare
Donnerstag, 4. Juni 2009
Mein erstes Auto!
Die Entscheidung ist soeben gefallen: Der muss es sein und kein anderer: Hindustan Ambassador
Oder doch lieber einer von DIESEN?
Veröffentlicht um
13:46
0
Kommentare
Och menno...
...jetzt regnet es schon wieder...nachdem ich so grosskotzig war ueber das gute Wetter, das wir hier hatten, regnet es jetzt schon seit etwa einer Woche...nerv!!! Wenigstens ist es nicht so kalt wie in Deutschland. Langsam schlaegt es allerdings auf die gute Laune. Einen kleinen Stimmungsschub verschafft mir seit Neuestem allerdings Papas Wunderdusche, in der man auch dampfbaden kann. Das hab ich die letzten zwei Abende gemacht und muss sagen: Superb!
Veröffentlicht um
07:55
0
Kommentare
Grillen bei den Finnen
Endlich habe ich die Bilder bekommen und natuerlich gleich hochgeladen!
Veröffentlicht um
07:30
0
Kommentare
Mittwoch, 3. Juni 2009
Wochenendausflug Pt. 2
Am Sonntag Morgen sind haben wir ausgecheckt, das Auto beladen und sind dann in die Stadt gefahren und haben in der Naehe der Piata Unitarii geparkt. Wir sind dann (gegen halb 10) zur roemisch-katholischen Kathedrale gegangen, da wollten wir naemlich der Pfingstmesse beiwohnen. An dem Tag war auch Firmung, dementsprechend voll und feierlich war es in der Kirche. Wir haben nur noch Plaetze im Seitenschiff gefunden, die waren allerdings in Ordnung, mit gutem Blick auf den Altar. Leider war es so voll, dass sich viele Leute vor uns gestellt haben. Musik gab es von H. Mair, aber "nur" Chor mit Orgel, nicht so schoen wie als Papa an Ostern da war, da gab es wohl Haydn mit grossem Orchester und so. Ein bisschen nervig waren die Leute, die neben uns sassen, die haben die ganze Zeit naemlich gequatscht. Und der Gottesdienst war 3-sprachig (rumaenisch, ungarisch, deutsch), dementsprechend langsam ging es voran, daher haben wir uns nach einer Stunde verdrueckt, nachdem die Kommunion noch nicht mal in Sicht war. Haben dann vor der Kirche noch einen Kaffee getrunken und nachdem wir noch in die orthodoxe Kathedrale geschaut haben sind wir dann wieder gefahren Richtung Serbien. In Serbien haben wir dann erst in Zrenjanin Halt gemacht, ein huebsches Staedtchen, in dem auch schon wieder sehr viel sehr schick renoviert worden ist, allerdings war die Fussgaengerzone (die durchgehend mit Musik beschallt wird) wie ausgestorben. Danach sind wir dann weiter nach Novi Sad. Da war ich bei einem der letzten Besuche schon einmal (mit Heinrich, glaube ich...). Nachdem Papa den Zigeuner, der die Parkplaetze "betreute" (die stellen sich halt einfach auf die Strasse neben freie Parkplaetze und erwarten ein Trinkgeld dafuer, dass sie von weitem winken und einen einweisen), weil er ihm nur 10 Cent gab (aber mit den hundert Waehrungen an einem Wochenende kann man ja mal durcheinanderkommen) gingen wir in die Fussgaengerzone, an die ich mich nicht so erinnerte. Das war wirklich schick, alles wie aus einem Guss, gepflegt mit schicken Geschaeften. Papas Highlight war die "Manual Company", ein Edel-Taschenmacher, die allein in der Fussgaengerzone in Novi Sad drei Geschaefte haben, alle mit alten Holzfronten. Haben dann was gegessen (sehr leckeren Salat) und sind dann auf die Festung. Da wir die beide schon kannten, haben wir nur eine kleine Runde gedreht (die Haeuser dort oben sind auch alle sehr gut restauriert und jetzt Restaurants oder Nobelhotels) und dann ueber der Donau einen Kaffee getrunken. Dann hatten wir allerdings auch genung und sind wieder nach Brčko gefahren, mit geringen Verzoegerungen an den Grenzen!
Veröffentlicht um
10:23
0
Kommentare
Dienstag, 2. Juni 2009
Wochenendausflug
Am Wochenende sind wir nach Rumaenien (oder wie Enes gesagt hat: Rumunien...aber das ist hier tatsaechlich der richtige Name...ich waere nur fast gestorben vor unterdruecktem Lachen!) gefahren. Als ich Papa am Freitag gefragt habe, wann wir denn losfahren, hat er gesagt, dass wir einfach so tun, als ob es unter der Woche waere. Ich hielt es zunaechst fuer einen Scherz, aber er wollte tatsaechlich um 7 losfahren. Naja, sind dann so gegen halb 8 losgefahren und nach einigem Hin und Her, wer denn faehrt sass Papa dann auf dem Fahrersitz und wir sind Richtung Nordosten gefahren. Es ging eingentlich zuegig, bis zur ersten Grenze. Alle hatten sich naemlich ueberlegt, dass sie an Pfingsten ja gut mal nach Osteuropa fahren koennten, dementsprechend voll (zumindest an den Grenzuebergaengen) war es. Hab dann ein Saetzchen geschlafen und war kurz vor Belgrad wieder wach. Durch Belgrad muss man fahren, es gibt keine Umgehungsstrasse und Papa ist voll in das Verkehrschaos eingestiegen...Freude am Fahren sag ich da nur! Sind eigentlich auch durchgefahren bis Vrsac in Serbien, kurz vor der rumaenischen Grenze. Dort haben wir einen kleinen Abstecher gemacht in die Innenstadt, da gab es dann Cevapi und Cola fuer den Papa und die geilen Wuerstchen, deren Name ich mir nicht merken kann und Cockta (Sloveniens Antwort auf Cola, ohne Coffein, dafuer mit Granatapfel) fuer mich. Vom Restaurant hatten wir einen guten Ausblick auf das Fussballevent der Kindermannschaften.
Frisch gestaerkt kam ich dann ans Steuer und wir sind unaufhaltsam in Richtung Timisoara vorgedrungen, ueber teilweise sehr schlechte Strassen. Nach laengerer Wartezeit an der Grenze waren wir dann endlich in relativer Naehe, die letzten 40 Kilometer gingen aber schnell, weil die Strasse dann wieder sehr gut ausgebaut war. Eigentlich ging es seit Belgrad nur noch ueber Landstrassen und Doerfer auf dem platten Land. In Timisoara waren die Strassen dann wieder sehr schlecht und wir hatten arge Probleme, das Hotel zu finden, da die Angabe im Internet nicht korrekt war. Nachdem wir hundertmal im Kreis gefahren waren fand Papa dann einen Taxifahrer, der uns hingefuehrt hat. Irgendwann dachten wir, dass er uns verarscht, da wir uns immer weiter vom Zentrum entfernten, waehnten wir doch unser Hotel in zentraler Lage. Irgendwann kamen wir aber doch an dem sehr schoenen Hotel an, allerdings gab es mehr schlechte Nachrichten: Bar und Spa zu, da eine Hochzeit stattfand. Einziges Plus war das sehr gute WLAN, damit Papa endlich mit seinem IPod spielen konnte. Das Hotel an sich war aber sehr modern und sehr schick, das Zimmer gross und gepflegt. Nach kurzem Frischmachen gingen wir dann los in die Stadt, dafuer hatten wir uns fuer das Taxi entschieden, da wir nicht so heiss auf 30 min Fussmarsch bei unbestaendigem Wetter waren. Wir liessen und an die Cathedrala Mitropolitana bringen, Papa freundete sich noch schnell mit dem Fahrer an, da der glaubte, dass Papa ein Serbe sei, wie er selber. Das lag daran, dass Papa in Ermangelung von Rumaenischkenntnissen einfach Bosnisch/Kroatisch/Serbisch sprach, wer weiss schon genau, wie diese Sprache hier heisst (^_^). In der Stadt war richtig was los, viele Trachtengruppen waren unterwegs. Wir tranken einen Kaffe, entschieden uns aber gegen Kuchen, das heisst die Bedienung entschied sich gegen unseren Kuchen, weil sie einfach nicht kam, um unsere Bestellung aufzunehmen. Danach flanierten wir durch die Stadt, vorbei an der Oper und vielen Kirchen, zwischendurch war auch mal eine Strasse gesperrt, weil Kleinkunst gemacht wurde. Aber man muss sagen, das Timisoara eine sehr huebsche Stadt ist, allerdings muss noch viel gemacht werden. Das, was gemacht ist, ist allerdings wirklich sehenswert! Ja, irgendwann waren wir dann an der Brauerei, keine Minute zu frueh, denn kaum sassen wir, fing es so richtig an zu regnen. Fuer uns gab es Bierchen und Schnaeppschen mit Wurstplatte. Danach wollten wir noch auf einen Absacker in die Stadt, was uns durch das schlechte Wetter allerdings verleidet wurde, deswegen nahmen wir ein Taxi ins Hotel. Die Bar hatte immer noch geschlossen, also gingen wir aufs Zimmer und bemuehten den Zimmerservice. Papa spielte mit seinem IPod, der nun endlich ins Internet kam. Wie er staunte, dass man die Tagesschau auf so einen Kaestchen angucken kann. Ich staunte allerdings auch, denn das geht ohne Stocken und in super Qualitaet! Naja, Papa spielte, ich guckte fern...der Zimmerservice brachte uns auf unsere Bestellung "Ein Bier, ein Glas Wein, ein Glas Schnapps" ein Bier (korrekt), einen Liter Wein und einen Tumbler voll bis oben mit Scnapps. War zwar alles lecker, aber wir hatten ein wenig Angst, dass sie versuchen, uns abzuzocken. Am naechsten Morgen standen allerdings nur 3,50€ fuer Zimmerservice auf der Rechnung...wenn ich das gewusst haette, dann haette ich noch ein paar Leute eingeladen.
Veröffentlicht um
13:48
0
Kommentare
Montag, 1. Juni 2009
Ueber das Glueck, mit mir zu arbeiten!
Nachdem in meiner ersten Woche mein Betreuer Midrag gekuendigt hat und einen Job bei der Zuckerfabrik angetreten hat (sehr ueberaschend von einem Tag auf den anderen), hat mir mein neuer Betreuer Adis gerade erzaehlt, dass er ab morgen auch nicht mehr bei Mibo, sondern bei Bimal arbeiten wird! Dann werden nur noch Enver und ich hier in dem Buero sein. Und Enver hat bestimmt schon Angst, dass er mein Betreuer wird. Naechste Woche muss er sich dann auch nen neuen Job suchen (^_^)
Veröffentlicht um
12:28
0
Kommentare
Freitag, 29. Mai 2009
Erste Woche Pt. 3
Am Montag (18.05.) hatte ich dann meinen ersten Arbeitstag. Bin natuerlich frueh aufgestanden, hab mit Papa auf dem Balkon gefruehstueckt und bin dann zeitig losgefahren, damit ich auch gleich nen guten Eindruck mache. Papa gibt mir netterweise sein Auto, so sind es nur etwa 5-6 min, statt etwa 20 zu Fuss! Um 6:50 stand ich dann an der Fabrik, da war noch niemand da. Gegen 7 kamen dann die Leute (auch meine Betreuer, die ich am Donnerstag schon kennengelernt hatte), alle sagten mir, dass ich zu frueh sei (^_^). Das Klischee des Deutschen wieder erfuellt...score! Habe dann erstmal meinen Arbeitsplatz gezeigt bekommen, im Buero bei den Ingenieueren mit eigenem Schreibtisch und Rechner. Danach sind wir durch die Halle gegangen, und ich habe alles gezeigt bekommen. Hauptgeschaeft ist hier das Fertigen (Drehen) von Lagerringen fuer FAG Austria. Die Aufgabe der Ingenieure dabei ist, die Fertigungszeichnungen, die von FAG kommen, in AutoCAD zu ueberfuehren und daraus dann die NC-Programme fuer die Drehmaschinen (alle etwas aelter, alle deutsch!) zu erstellen. Im Moment laueft die Produktion allerdings auf 10% der Kapazitaet, daher hat hier eigenlich niemand so richtig was zu arbeiten. Haben dann Vormittags auch direkt einen Ausflug gemacht nach Gradačac, da stehen einige Partnerwerke, die vor dem Krieg alle als staatliche Firma zusammenhingen, jetzt aber eigenstaendig sind. Das Werk in Gradačac war sehr beeindruckend, die Hallen alle von aussen etwas schaebig und Kaetzchen laufen auf dem Werksgelaende herum, die Maschinen alle aber sehr neu und modern (und deutsch), habe auf einige Schilder geguckt, da Stand meistens Baujahr 2005 oder etwas in der Richtung. In Gradačac werden Teile fuer Turbolader gefertigt und Turboladerbaugruppen montiert, in erster Linie wohl fuer Garrett. Ganz witzig war es, solche Dinger mal zu sehen aus der Naehe und in echt, nachdem ich eine Studienarbeit darueber geschrieben habe. Auf jeden Fall wollten die dort, dass Mibo eine Vorrichtung zum Einpressen von Pins entwirft und baut (was wir im Endeffekt nicht gemacht haben). Bei dem "Fachgespraech" habe ich nur Bahnhof verstanden, aber auf dem Konferenztisch lagen Turboladerteile fuer Volovo (^_^). Nach einem ausfuehrlichen Werksrundgang haben wir noch zwei andere Firmen angeguckt, die direkt nebenan waren. Eine stellt Schneidwerkzeuge her, die andere macht in Alu-Guss. Nach dem Mittagessen im Restaurant sind wir dann wieder nach Brcko gefahren, wo ich anfing, mich in NC-Programmierung einzuarbeiten. Mein Betreuer Miodrag ist sehr nett und hat sehr viel Ahnung, er ist auch schon von Anfang an dabei. Und das war dann im Grossen und Ganzen schon der erste Tag.
Ich habe hier nicht so viel zu tun, die Ingenieuer haben alle selber nix zu schaffen. Kann von meinem Schreibtisch die Monitore meiner Kollegen sehen, die surfen auch die meiste Zeit nur. Ab und zu schickt Adis mir mal eine Mechanik- oder Knobelaufgabe, das ist eine ganz nette Abwechslung. Anis (mit dem ich das Praktikum ausgemacht hatte), schaut auch regelmaessig mal rein, dann gibts ne Runde Kaffee oder es wird nur gequatscht. Allerdings bemuehe ich mich auch um Aufgaben. Ich kenne mich mit dem Vorgehen hier mittlerweile ganz gut aus, auch AutoCAD hab ich wieder drauf und NC-Programmieren kann ich jetzt auch (zugegebenermassen ist es nicht so schwer, vor allem nachdem mir die Jungs hier ihre Tricks gezeigt haben!). "Mittagspause" ist immer so gegen 10, dann holt Anis mich ab und wir fahren ins nahegelegene Mercator Centar und holen uns was leckeres. Ich waehle dabei meistens Pita oder Burek, ab und zu auch mal Pizza. Alles sehr lecker und nicht wirklich teuer.
Am Dienstag ging es normal weiter, kleinere Aufgaben, viel "Selbststudium", vormittags bin ich dann mit Anis in die Stadt gefahren, um mich bei der Auslaenderbehoerde offiziell anzumelden. Im weiteren Verlauf des Tages hab ich dann noch den Firmebesitzer kennengelern.
Am Dienstag Abend war dann Party beim Finnischen Kontingent, das war echt super. Eher im kleinen Kreis, es waren die 5 finnischen Soldaten da, Papa mit 2 Kollegen und ein paar vom oesterreichischen Kontingent. Das erste Highlight war, dass die Finnen (die schon coole Dienstfahrzeuge haben) uns ihre Garage mit den Privatwagen zeigten. Neben einem neuen 3er und einem Audi A4 standen da zwei Volvo XC90 Excecutive Edition mit Vollausstattung. Witzigerweise waren sie genau identisch, zwei Kumpels hatten sie sich zusammen gekauft. Die Finnen bekommen nicht so viel Extrageld wenn sie ins Ausland gehen, kaufen dann allerdings steuerfrei in Finnland ein, was sich bei Autos schon lohnt. Mit "Mengenrabatt" haben sie fuer die Volvos nur knapp die Haelfte des Marktwertes bezahlt, alles in allem standen da sicherlich 300.000 € in Autos in der Garage!
Nach einer sehr lustigen Vorstellungsrunde hiess es dann auf einmal "Sauna"! Die witzigen Finnen haben sich neben ihr Haus (das auch sehr schick und beeindruckend ist) einfach einen Saunacontainer gestellt und so haben sich einfach alle ausgezogen und wir sind in kleinen Gruppen saunieren gegangen! Einfach megacool. Die naechste Party die ich mache, wird auch eine Saunaparty! Danach gab es dann fein gegrilltes und finnisches Bier (das gab es auch schon vorher). Als wir dann gehen wollten, gab es erst noch ein paar warme Worte und Praesente fuer Papa und dann hab ich auch noch ein kleines Buechlein und eine Urkunde des "Finish Sauna Club Brčko" bekommen...sauwitzig!
Am Donnerstag waren wir abends auf einem Dorffest in Ulice. Papa war schon vormittags da zur Messe, abends war dann in der Mehrzweckhalle Musik und wieder kaltes Schwein, Brot und Salat. Dort habe ich ein paar nette (und ausgesprochen huebsche) Oesterreicherinnen kennengelernt. Die Party war aber im Grossen und Ganzen schon vorbei, Papa hat aber sofort Bekannte gefunden und so sass ich bei denen und war traurig, dass ich fahren musste, der Alkohol floss naemlich in Stroemen. Zwischendruch gab es noch Tanzvorfuerungen, viel zu laute Musik und hitzige (wirklich hitzige!) Politdiskussionen. Als wir dann gehen wollten (Papa war voll und ich hatte keine Lust mehr) hiess es dann, es gibt noch Kaffee bei dem und dem. Also sind wir noch da hin gefahren und hofften, dass wir das schnell hinter uns bringen koennten. Wir fuhren dann etwas ausserhalb von Ulice zu einer - man muss schon sagen - Villa, komplett mit Poolhaus und 5er und 6er BMW vor der Tuer und grosser Mauer drum rum. Als wir dann reinkamen und die Wurstplatten auf dem Tisch stehen sahen, ahnten wir schon das Schlimmste und tatsaechlich kamen immer mehr Leute der kroatischen Wirtschafts- und Politprominenz. Kaffee gab es natuerlich nicht, sondern Schnapps und dann wurde auch noch Essen (kaltes Schwein, Brot, Salat...) aufgetischt und dann Kuchen, so dass es dann doch wieder laenger dauerte. Witzigerweise sass der Herr des Hauses die meiste Zeit schweigend am Tisch, ab und zu laechelte er mal wohlwollend zu einem der Gespraeche, sagte aber sonst nur seiner Frau, wenn sie abraeumen konnte oder Glaeser nachfuellen oder den Kuchen holen sollte. Naja, irgendwann machten wir dezent nen Abgang und ich brachte Papa ins Bett, wofuer es hoechste Zeit wurde (^_^).
Freitag war unspektakulaer, ausser dass wir abends zum deutschen Filmfestival gehen sollten. Waren auch schon um 5 da, nur um festzustellen, dass es erst um halb 6 losgeht und dass wir "Wer frueher stirbt ist laenger tot" verpasst hatten, den ich gerne nochmal geguckt und Papa gezeigt haette. Gingen dann erstmal ins Click um ein Bier (oder eher 2) zu trinken und waren dann nochmal puenktlich da, allerdings immer noch als die einzigen. Nach 10 minuetigem Warten kam dann noch eine Schulklasse. Die hatten allerdings nichts besseres zu tun als zu quatschen, zu lachen, mit ihren Handys rumzufunzeln und (in der letzten Reihe) zu knutschen. Ausserdem war der Film ("4 Minuten") scheisse, also verdrueckten wir uns nach 15 Minuten.
Ach ja, Pirometal - die Schmiede von Mibo - hab ich mir noch angeguckt. Recht interessant, aber in vielerlei Hinsicht eine Katastrophe: Von den Maschinen laeuft nur die Haelfte (weil sie kaputt sind, nicht weil sie nicht ausgelastet waeren), das Werksgelaende ist mehr eine Ruine, in der Halle sind ueberall Oelpfuetzen und das Schlimmste ist der Arbeitsschutz: Da holen die Jungs die 1100° Grad heissen Teile ausm Ofen, und das in Turnschuhen...ich hab mich mal vorsichtshalber etwas abseits gestellt zum zugucken!
Am Samstag war Arbeitseinsatz bei Ruša, einer Bekannten von Papa. Nachdem wir morgens etwas durch die Stadt gegangen waren und mir einen Haarschnitt besorgten, kamen wir - nach einer Staerkung mit Cevapi - gegen Mittag zu Ruša. Ich verbrachte den Nachmittag mit 3 1/2 Stunden Unkraut jaeten im Erdberfeld, nicht so geil wie es klingt (^_~). Ich werde nie wieder Erdbeeren essen, jetzt wo ich weiss, wie viel Scheissarbeit das mit sich bringt. Allerdings muss ich (mich selber lobend) sagen, dass das Beet danach tippi-toppi war! Als Lohn fuer unsere Muehen gab es dann noch leckeres vom Grill. Wer uebringens stramme Beine will, dem sei Unkraut jaeten ans Herz gelegt, hatte von Sonntag bis gestern (Donnerstag) so dermassen Muskelkater in der Oberschenkelrueckseite, dass es zwischendurch schon gar nicht mehr lustig war! Allerdings hatte ich keine Probleme mit meinem Ruecken, das spricht ja fuer mein Rueckentraining! Irgenwann wurden allerdings die Muecken zum Problem - zumindest fuer mich, an die alten Leute gehen sie ja eh nicht, daher draengte ich zum Aufbruch.
Und als wir dann daheim waren, dachte ich mir, dass ich ja endlich mal das Nachtleben auschecken muesste und rief Anis an, der - wie es der Zufall wollte - schon in der Stadt war mit einem Kumpel. Ich muss sagen, dass brčkoer Nachtleben kann sich sehen lassen, viele Laeden, Musik ist ganz gut, wenn auch etwas gewoehungsbeduerftig (viel "lokales" oder zumindest "nationales" in der Landessprache, aber durchaus tanzbar), Bier ist immer eiskalt und guenstig und man hat eine grosse Auswahl. Das beste aber sind die Maedchen, oder besser: Die Damen! Erstmal sind die hier ja alle ziemlich huebsch, und dann brezeln die sich nochmal so richtig auf zum Weggehen. Dann flanieren sie ihn ihren edlen Kleidchen mit Handtaeschchen ueber die Strasse...und wie die hier laufen koennen...ein Traum! Ausserdem erinnern sie mich in mancher Hinsicht an die Chinesinnen (^_^). Was ich allerdings krass fand: Der Kumpel von Anis hatte ein Auge auf eine kurvige Blondine geworfen, die irgendwann tatsaechlich zu ihm kam und ihn antanzte. Als ich im dann nahelegte, dass es doch mal angebracht waere, dass er sich umdreht (sie rieben sich Ruecken an Ruecken aneinander, was er bestimmt toll fand, war er doch von Anfang an von ihrem Hintern fasziniert!), sagte er mir, dass das nicht ginge, er wisse ja nicht, ob sie Kroatin, Serbin oder Bosniakin sei...trotz aller Offenheit und Bemuehungen gerade im Distrikt ist die Trennung noch ganz tief in den Koepfen der Menschen drin!
Ja irgendwann hatten die Jungs dann keine Lust mehr, ich war irgendwie trotz Gartenarbeit nicht totzukriegen und das Bier lief von ganz allein, und wir gingen Burek essen und dort trafen wir dann ueberaschenderweise Monika, eine der zwei Oesterreicherinnen mit ein paar Freunden. Also liessen wir (Anis und ich) die gehen, die gehen wollten und gingen mit Monika und ihren Leuten nochmal zum Click zurueck und tranken und quatschten noch ein bissl auf der Terrasse, drinnen wars zu voll!
Am Sonntag fuhren wir erst nach Vinkovci in Kroatien, wo wir eine kurze Kaffeepause machten und die neue Fussgaengerzone anschauten. Von dort aus weiter nach Vukovar, wo ich beim letzten Besuch schon war, und ueberascht war, wie wenig dort passiert war nach dem Krieg. Eigentlich haben die eine coole Altstadt im KuK-Stil, die allerdings sehr kaputt geschossen wurde. Nur die 60er Jahre Kommunismus-Architektur-Silos wurden verschont. Jetzt laeuft das aber so langsam alles an, die ersten Herrenhaeuser wurden wiederhergestellt, am Schloss haben die Bauarbeiten auch begonnen und die historischen Gebaeude in der Innenstadt werden auch in Angriff genommen. Dazu kommen noch einige sehr huebsche neue Gebaeude, z.B. ein Museum und ein Hotel. Danach ging es nach Ilok zum Mittagessen im Hotel Danube, direkt am Fluss im Gruenen. Die Strecke von Vukovar nach Ilok ist sensationell zum Fahren, fuerht durch die Weinberge ueber sanfte Huegel und man kann mal so richtig aufdrehen (^_^). Leider waren alle Tische draussen besetzt, also mussten wir drinnen sitzen, war aber auch schoen! Das Essen (Fischplatte) war ausgezeichnet, vor allem der Sterlet, eine Stoerart, die als Rueckgrat nur einen Schnuersenkel hat, war megalecker. Danach haben wir noch die Burg von Ilok angeguckt und sind dann wieder heim gefahren!
Veröffentlicht um
08:56
0
Kommentare
Dienstag, 26. Mai 2009
Erste Woche Pt. 2
Freitag: Am Freitag habe ich wieder ausgeschlafen und dann ein wenig Studienarbeit gemacht, bis der Papa irgendwann mal fertig gearbeitet hatte. Danach sind wir dann noch ein Bierchen trinken gegangen und ich habe mir noch ein paar Cevapi reingezogen, hatte ja den ganzen Tag noch nix gegessen (^_^)
Samstag: Weiss gar nicht mehr, was ich tagsueber gemacht habe, nachmittags wurden wir auf jeden Fall abgeholt und nach Tuzla gefahren. Das oesterreichische Kontingent hatte "Change in Command and Medal Parade". War eigentlich ganz nett, komisch nur, dass es mehr VIP-Gaeste als Soldaten hatten. Aber von den Soltaten hat jeder eine Medaille angepinnt bekommen, waehrend die Zuschauer in der knallen Sonne sassen und schwitzten. Papa war leider eingebunden und durfte auch in der ersten Reihe sitzen, ich wurde weiter hinten abgestellt. Danach gab es dann Essen und Trinken, Papa sass wieder bei den VIPs und ich wurde von einem netten oesterreichischen Soldat an die Bar geschickt. Da ich ja sonst nix besseres zu tun hatte, trank ich feines, eiskaltes oesterreichisches Bier vom Fass. Das Aufgebaute Buffet war fuer die anwesenden 80 Leute etwas ueberdimensioniert, es haette auch fuer 300 gereicht. Auf dem Fest gab es so gut wie alle Nationalitaeten, finnische und griechische Soldaten, einen tuerkischen Marineoffizier, spanische Polizisten usw.. Das ganze Buffet fand in einer grossen Halle statt und da es so warm war, waren auf beiden Seiten die Tore auf. Irgendwann kam dann der Hubschrauber, der den deutschen General abholen sollte. Da er direkt neben der Halle landete, flatterten zunaechst nur die dekorativen Tarnnetze ein wenig, kurz vor dem Aufsetzen raeumte er aber einen nicht unerheblichen Teil des Buffets ab...lol!
Sonntag: Am Sonntag sind wir verhaeltnismaessig frueh aufgestanden und zum Arizona-Markt gefahren, um ein bissl zu shoppen. Immerhin brauchte ich ein paar schicke Hosen fuer die Arbeit. Das war allerdings gar nicht so einfach, die brčkoer Jungs haben wohl alle dicke Beine, jedenfalls dauerte es ein wenig, bis wir drei gute gefunden hatten. Aber bei 3 Hosen fuer 60 € darf man sich wohl nicht beschweren. Auf dem Arizona machten wir dann noch eine kurze Cevapi-Pause und fuhren dann noch zu einer Bekannten von Papa zum Kaffee. Abends fuhren wir dann nach Vitanovici, dort war ein Fest zu Ehren des Dorfpatrons. Papa war wieder eingebunden, fuer mich wurde ein 15jaehriger abgestellt, so hatte ich wenigstens halbwegs jemand zum quatschen. Das Essen bestand - wie bei diesen Anlaessen ueblich - aus Brot, kaltem Schweinefleisch und Salat. Alles ganz lecker, doof nur, dass ich fahren musste, so konnte ich gar nicht so viel Schnapps und Bier trinken wie alle anderen. Aber ich habe noch Kollo gelernt, das ist der hier uebliche "Volkstanz": Alle im grossen Kreis an den Haenden gefasst und dann zwei schritte links, einen rechts, einen links, zwei rechts...oder so...auf jeden Fall nicht besonders anspruchsvoll, und wenn man es mal nicht schafft, dann hat man ja links und rechts Leute, die einen ziehen und druecken! Papa hatte da sehr viel Freude dran, aber der hatte ja auch etwas vorsprung beim Slivovic! Abends bin ich dann frueh ins Bett, wollte ja fuer Montag fit sein!
Veröffentlicht um
12:42
2
Kommentare
Freitag, 22. Mai 2009
Meine erste Woche in Brčko
Moin ihr Flunsen, was geht? Jetzt gibt es mal wieder einen Bericht vom Papa, komm' ja vor lauter Lauter nicht dazu (^_^). Also, es ist Freitag Morgen, 7:20 Uhr in Brčko, die Sonne scheint schon kraeftig und es hat um die 27°C. Bin (wie immer) gegen 6 aufgestanden, hab mit Papa auf dem Balkon gefruehstueckt und dann bin ich in's Buero gefahren, wo ich heute morgen der erste war, was allerdings kein Problem darstellt, da ich seit gestern einen eigenen Schluessel habe. Und da ich die ganze Woche schon alles im Internet angeguckt habe, hab ich beschlossen, euch jetzt mal was zu schreiben (^_^).
Mittwoch: Bin ich um 5 aufgestanden und mit Papa um kurz vor 6 in Heidelberg losgefahren. Die ersten zwei Stunden hab ich mir noch nen Pennematz reingezogen. Wir sind die uebliche Strecke ueber Heilbronn-Nuernberg-Regensburg-Passau-Linz-Graz-Maribor-Zagreb-Županja gefahren, und sind ausgesprochen gut durchgekommen. Am spaeten Nachmittag waren wir dann schon in Brčko, reine Fahrtzeit etwa 10 Stunden, kein Stau, kein Warten an irgendwelchen Grenzen, nur Slovenien nervt, weil sie immer noch keine Autobahnen haben. In Brčko hat uns schon Enkicas Bohneneintopf mit viel roter Wurst drin erwartet. Haben noch einen Rundgang gemacht und ein bissl eingekauft und haben dann den Abend ausklingen lassen. Mein Zimmer ist unter Papas Wohnung (quasi im Erdgeschoss, N44°52'40''E18°48'22''), mit direkter Treppenverbindung in Papas Wohnung. Nebenan ist Enkicas Buero mit Computer und Internet, und Enes Werkstatt. Hab ein grosses Bett, ansonsten ist nichts im Zimmer, was aber voellig ok ist, da ich meinen ganzen Kram oben in der Wohnung habe. Da steht auch die pornoese Dusche mit Radio und hundert Duesen und Spiegel und allem Zipp und Zapp.
Donnerstag: Nachdem ich lange geschlafen habe, habe ich erstmal gefruehstueckt und ausgepackt und bin dann in die Stadt, in erster Linie um ein Bisschen zu bummeln und mir eine Handykarte zu kaufen. Karte hatte ich schnell (und trotz Sprachbarriere einfach), danach hab ich mich bei einem Cappuccino in der Fussgaengerzone von den Strapazen erholt. Fuer Mittags habe ich dann ein Treffen mit Anis von TMD Mibo gehabt. Das ist der junge Mann, mit dem ich das Praktikum ausgemacht habe und der mich in erster Linie hier betreut. Er ist in Stuttgart aufgewachsen und spricht daher sehr gut Deutsch. Ausserdem ist er ein echt netter Kerl! Haben uns dann nachmittags mit ihm getroffen bei TMD Mibo (N44°53'00''E18°47'23'') und alles abgesprochen: Arbeitszeiten, Taetigkeiten, Unterlagen, etc.. Danach habe ich Papa zum Office zurueckgefahren, habe mich ein wenig in die Sonne gelegt und habe dann meine Sportsachen gepackt, um im OHR (N44°52'48''E18°47'59'') ins Gym (das Haeusle in der Suedecke des Compounds) zu gehen, um mal was sinnvolles zu machen. Gegen 5 war ich dann fertig, und konnte dann den Papa abholen und mit ihm nach Hause. Enkica hatte Sarma fuer uns gemacht, was natuerlich Papas ambitionierte Kochplaene ueber den Haufen warf. Wir hatten ja auch noch einen halben Riesentoph Bohnen!
So, jetzt habe ich tatsaechlich doch mal was zu tun, spaeter mehr!
Veröffentlicht um
07:20
2
Kommentare
Mittwoch, 11. März 2009
Endlich Ferien!
Nachdem ich letzten Dienstag meine (vorerst) letzte Klausur hinter mich gebracht habe, hatte ich seit Dienstag, 1200 Uhr Ferien. Während des Mittagessens in der Mensa schlug ich Bender (mein Lernpartner) vor, das schöne Wetter zu nutzen und ein Bierchen zu trinken. Bender allerdings schlug vor, das schöne Wetter zu nutzen um fliegen zu gehen. Das war natürlich ein Angebot, daß ich nicht ausschlagen konnte. Und so fuhren wir zum Flughafen und charterten die Cessna 150 von Westflug. Wir drehten zunächst ein paar Runden über Aachen und das KaWo und flogen dann zum Ruhrsee, damit man da auch mal gewesen ist. Alles in allem waren wir eine gute halbe Stunde in der Luft und ich muß sagen, daß es wohl kaum bessere Beschäftigungen für nach einer Klausurphase gibt.
Am Freitag morgen traf ich mich dann mit Herrn Bimmermann, Jonas und Paul bei Enterprise, holte den Mietwagen ab und wir ballerten nach Hannover. Henning macht gerade dort Praktikum bei Komatsu, außerdem hatte er uns Freikarten für die Cebit organisiert. Nach dem wir trotz schlechten Wetters und dem schwächelnden Fiat Panda (vier große Jungs mit Gepäck waren einfach ein bissl viel für ihn) gut durchgekommen waren, trafen wir uns am frühen Nachmittag mit Henning auf der Cebit. Allerdings hatten wir nach zwei Stunden schon wieder genug, ich fand es war in erster Linie wie ein großer Media Markt, die großen Innovationen gab es nicht zu sehen (oder wir haben sie nicht gefunden), und die viel beworbene Green IT war schon zur Hälfte abgebaut. Danach dann einen herrlichen Burger bei MacBurger und dann Chillen in Hennings Jamaika-WG im Linden Nord Ghetto. Nachdem wir noch ein Abendessen gezaubert hatten legte sich Paul erst mal ein wenig aufs Bett, von dem er allerdings bis zum nächsten Morgen nicht mehr aufstehen sollte. Wir anderen gingen ins Treibgut/Faust/Mephisto (wie auch immer es jetzt heißt) auf die Elektroparty. War ganz witzig, nicht so ganz meine Musik und die Leute bisweilen etwas strange, aber es war doch eine nette Feier. Am nächsten Tag zogen wir dann nach einem von Paul organisierten Frühstück in die Stadt, um den Kulturteil abzuhaken. Nach einem Spatziergang durch Linden trafen wir bei den Nanas auf den roten Faden. Auf dem nahen Flohmarkt kaufte Gero erstmal ein Mitbringsel für Gregor und suchte nach Antiquitäten, fand allerdings nichts Lohnendes. Am Waterloo-Platz trafen wir uns dann mit Alina und Paul und gingen gemeinsam zum neuen Rathaus, wo wir natürlich mit dem crazy schrägen Aufzug fuhren. Danach ging es dann weiter in die Innenstad und wir betrachteten Marktkirche, altes Rathaus, den Landtag und was es noch so alles gab. Danach kochten wir Fischstäbchen und nachdem ich die jungen Leute gegen 8 zum Bahnhof gebracht hatte, bereiteten wir uns schon auf die nächste Party vor. Diesmal gingen wir in's Oshos, hervorragender Laden, das einzige was störte war, daß der DJ nach 3 Stunden anfing, die Lieder nochmal zu spielen. Leider hatten wir für den Rückweg gerade die letze Bahn verpasst, also kratzten wir das letzte Geld für ein Taxi zusammen. Nachdem wir am Sonntag dann nochmal MacBurger auskosteten, machten Jonas und ich uns wieder auf den Heimweg und waren so gegen Abend wieder in Aachen.
Veröffentlicht um
09:56
0
Kommentare
















































































