Also, am 1.7. lande ich um 1540 in Köln mit Germanwings aus Belgrad. Begrüßungskomites sind herzlich wilkommen. Ansonsten so zw. 1900 und 2000 im Kawo. Bitte Bier mitbringen (^_^)
Donnerstag, 25. Juni 2009
Dienstag, 23. Juni 2009
Wochenende
Fr.:
- Berichte fertiggeschrieben
- Zeugniss unterschrieben bekommen
- Getränke und Kuchen für Kollegen gekauft
- 160 km nach Belgrad geballert, Jonas und Moritz abgeholt
- Nachts um 11 wieder in Brcko, Party bis 3 im Click, hervorragend amüsiert
Sa.:
- Zeitig aufgestanden, Grillzeug gekauft
- 11 Uhr das Boot bestiegen
- Cruisen auf der Sava, Baden, lecker Cevapi und Kubasice vom Grill
- Stadtrundgang Brcko
- Doppelkopf
- Boxen
- Party im Karizma, Jungs unmotiviert und antriebslos
So.:
- Arizona-Market
- Gut geshoppt, vor allem Fussballbekleidung
- Brathähnchen von Papa
- Gechillt
- Kaffee in der Stadt
- Burek von Enkica mit Altbier
- Abends fern gesehen
Mo.:
- Jungs nach Belgrad gebracht
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15:13
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Donnerstag, 18. Juni 2009
Wie grossartig!
Ich weiss ja nicht, wie viele von euch den Artikel aus dem letzten Post gelesen haben, ich habe gerade die Videos daraus geguckt...einfach geile Scheisse:
Video
Und zum besseren Verstaendnis die gezeigten Folien zum Runterladen:
Folien
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12:33
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Zitat der Woche
Aus einem Interview von vor 40 Jahren mit einem Schueler ueber den neuen Sexualkundeunterricht:
"Die Lehrer, die Sexualkunde unterrichten, sollten selber ein Sexualleben haben, wie wir es gerne haetten!"
ROTFLMAO
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08:10
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Dienstag, 16. Juni 2009
Leck' mich fett!
Stand gestern mal auf der Waage: +4kg, seit ich hier angekommen bin. Und obwohl ich ja so regelmaessig Gewichte stemme und eher proteinlastig esse, fuerchte ich, dass das meiste in mein Secret-Pita-Compartment gegangen ist (^_^)
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13:02
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Montag, 15. Juni 2009
Na super!
Jetzt erfahre ich gerade, dass es eine Miss BiH After Show Party gab. Und wer ist gleich brav mim Papa heim gegangen???
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14:50
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Jetzt weiss ich endlich...
...was hier anders ist im Vergleich zu meinen anderen Besuchen! Nachdem es hier Trends wie z.B. Stiefel ueber hautengen Jeans schon gab, bevor sie in Deutschland angekommen sind und Frauen das Laufen in hohen Schuhen offenkundig mehr Freude als Muehe macht, hat sich auch die Huefthose hier endlich durchgesetzt. Lange genug hat es ja gedauert!
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13:54
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Der schoenste Abend meines Lebens!
Nachdem wir uns am Sonntag Abend von den Reisestrapazen erholt hatten und herrlichen Sauerbraten von Papa gegessen hatten, schmissen wir uns in Schale und gingen zum MISS BiH CONTEST. Da hatte ich mich schon das ganze Wochenende drauf gefreut. Der Wettbewerb legt fest, welche junge Dame zu den Miss World Wahlen gehen darf. Da es sehr warm war, war es keine Freude, im Anzug rumzutigern, aber das ist ein Preis, den ich gerne bereit war, zu zahlen! Der Wettbewerb war wirklich toll, wurde Landesweit auch live im Fernsehen ausgestrahlt. Es war mal interessant zu sehen, was das Publikum bei so Events in der Werbepause macht...naemlich nichts! Zunaechst waren es 25 Kandidatinnen, einen Ueberblick gibt es hier. Meine Favoritin war von Anfang an Kristina. Es war wirklich eine mords Show, alles sehr edel und professionell, mit sehr gut ausgearbeiteten Choreographien. Besonders gefallen hat mir, dass wir gleich in der ersten Reihe, direkt neben der Jury sassen. Ganz klassisch gab es einen Eroeffnungslauf, dann Badeanzug und danach Abendkleid. Danach wurden aus den 25 die besten 12 von den Zuschauern gewaehlt. Leider schaffte es Miss Brčko nicht unter die besten 12. Zwischendruch gab es immer wieder Videoclips von und ueber die Bewerberinnen. Ich bedauerte es schon fast, dass ich das Wochenende in Opatija verbracht hatte, denn die 25 schoensten Frauen aus Bosnien und Herzegovina verbrachten das ganze Wochenende in Brčko, zeigten sich in der Fussgaengerzone und motivierten Leute zum Blutspenden am Krankenhaus, ca. 400 m von Papas Wohnung. Es gab auch eine Modenschau und es sollte noch gesagt werden, dass die zwei Moderatorinnen ausgesprochen huebsch waren. Gegen 11 wurde Papa unruhig, ich ueberedete ihn allerdings zum bleiben, wollte ich dann doch wissen, wer gewinnt. Kristina schaffte es leider nicht unter die besten drei, allerdings gewann sie den Preis "Miss Charming", was ich ohne weiteres bestaetigen kann! Sehr zufrieden ging ich um halb 1 ins Bett (^_^)
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12:09
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Opatija
Hallo, hallo. Frisch erholt und gebraeunt vom Strand schreibt der Herr Sontheim hier wieder!
Am Mittwoch bin ich etwas frueher von der Arbeit gegangen und habe erst einmal einen Volleyball gekauft. Danach bin ich noch zum Friseur gejettet, die Dame hatte allerdings etwas andere Vorstellungen von kurz als ich, daher war ich danach mit einem sehr militaerisch korrektem Haarschnitt ausgestattet. Hatte allerdings nicht viel Zeit, mich darueber aufzuregen, musste weiter zum OHR und mit Papa Sport machen. Danach ging es dann mehr oder weniger direkt zu Enkica, sie hatte mal wieder Essen fuer uns gemacht, diesmal selbstgemachte Pita, eine Haelfte mit Sauerkraut, die andere mit Kartoffeln. Einfach ein herrlicher Schmaus und kein Vergleich zu dem, was ich mir hier vormittags oft beim Mercator Centar hole! Der restliche Abend verlief ruhig, wir mussten ja am Donnerstag dann zeitig aufstehen!
Am Donnerstag trafen wir uns dann alle (alle OHR Mitarbeiter und ich) um 8:45 am OHR, die meisten waren ja eh schon da und wir schafften es dann tatsaechlich, puenklich um 0900 vom Hof zu fahren. Mit drei Landcruisern und zwei Bussen ging es dann zunaechst ueber Landstrassen, von Brcko nach Orašje und dort auf die Autobahn richtung Zagreb. Kurz vor Zagreb gab es eine Kaffeepause mit der ganzen Rasselbande und dann ging es ueber kuehne aber sehr huebsche Autobahnen an die istrische Riviera. Die Wurzeln dieser Gegend reichen bis in die Roemerzeit zurueck, unter den Oesterreichern entstanden die heute noch beliebten Seebaeder in typischer Architektur. Unter den vielen Gaesten Opatijas waren unter anderem, Franz Joseph I, Kaiser Wilhelm, Gustav Mahler, Giacomo Puccini, James Joyce, Henryk Sienkiewict, Isadora Duncan und Albert Einstein. Das erste Hotel in Opatija, das Hotel Kvarner wurde 1884 eroeffnet und ist auch heute noch eine der nobelsten Adressen der Stadt. Nicht weit davon befand sich unser Hotel, an dem wir nachmittags ankamen. Alles war sehr nobel und gepflegt, nur das Personal schien komplett neu und ein wenig planlos zu sein. Es gab fuer uns noch ein spaetes Mittagessen, danach traf sich OHR zum Arbeitsmeeting, ich legte mich einen Steinwurf vom Hotel ans Meer und ruhte ein wenig auf einem Holzsteg.
Danach gab es Abendessen, das nach dem sehr guten Mittagessen allerdings etwas entaeuschend war, so gab es zum Beispiel keinen Fisch, mit dem man ja in solchen Orten rechnet. Nach dem Essen ging es so mehr oder weniger direkt ins Hemmingway, eine nette Bar direkt an einem Hafen hinter dem Hotel, von der ich im Vorfeld im Internet schon viel gutes gehoert hatte. Dort verbrachten wir auch in wechselden Besetzungen den Abend und die erste Haelfte der Nach. Das Ojusko floss in Stroemen, allerdings hatte ich gegen 2 genug und haute mich hin. Leider hatte ich so einen im Tee, dass ich erstmal bis 10:45 Uhr schlief am Freitag, eine Viertelstunde laenger, als Fruehstueck angeboten wurde, das ich allerdings bitter noetig hatte. Gottseidank hatte ich noch Pita von Enkica fuer den Notfall eingepackt, ohne die ich glaube ich einfach gestorben waere. Danach verzog ich mich dann an den Pool, wo ich bis um kurz vor 2 blieb, dann gab es naemlich Mittagessen. Achja, Papa und die anderen OHRler hatten immer so von 10 bis 13 Uhr Arbeitssessions. Das Mittagessen war zwar lecker, allerdings zog es sich sehr...wie gesagt, das Personal war etwas planlos. Nach dem Essen schmiss ich mich direkt in die Badeshorts und ging in Richtung Volleyballfeld, ich wollte ja meinen schoenen neuen Volleyball endlich einweihen. Das Volleyballfeld lag sehr cool am Meer, zwei Seiten grenzten an die See, was zwar megacool aussah, zum Spielen aber eher unpraktikabel war, da keine Netze aufgebaut waren. Der Ball ging also immer wieder ins weite Aus. Zusaetzlich problematisch war, dass es nicht direkt ins Meer ging, sondern erst 2 1/2 Meter ueber grosse Felsen nach unten. Habe irgendwann auftgehoert zu zaehlen, wie oft wir den Ball aus dem Meer oder zwischen den Felsen herausfischen mussten, hatten aber trotzdem viel Spass. Immer wieder kamen andere Touristen und wollten mitspielen, so dass wir zwischenzeitlich sogar 6 gegen 6 gespielt haben. Nur das Wetter war ein wenig bedeckt und in Verbindung mit dem noch etwas kuehlen Meer kostete es dann immer etwas Ueberwindung, sich in die Fluten zu schmeissen. Bei einer dieser Gelegenheiten stellte ich mich so dusselig an, dass ich komplett zerschnitten an Haenden und Knien wieder aus dem Wasser kam. Sah wild aus, wie ich so komplett blutueberstroemt war (Clemi laesst gruessen!).
Nach dem Volleyball gab es dann schon bald Abendessen, diesmal mit Fisch. Danach ruhten wir ein wenig und eine groessere Gruppe ging in die Stadt, richtung Club7, von dem wir am Vorabend Flyer erhalten hatten. Erste Ueberaschung war, dass sie nicht schon um 22 sondern erst um 24 Uhr aufmachten, wir schlugen die Zeit in einem nahen Kaffee tot. Sehr hervorragend war Jasmin, der schon zu Hoechstformen auflief mit Spruechen wie "Your camera was so close to her boobs, it's famous now!". Mit solchen Spruechen unterhielt er uns dann, bis wir endlich in den Club7 gingen, wir waren zwar nicht (gottseidank) die ersten, aber viel hat auch nicht gefehlt. Netterweise kam gleich die ausgesprochen huebsche Kellnerin und erzaehlte mir, dass gerade Happy Hour sei, d.h. Buy one, Get one free, was in Verbindung mit Beck's ja quasi unwiderstehlich ist! Zwischendruch ging ich dann noch was Essen, und als ich wieder kam, hatten die Jungs irgendwie eine Kanadierin und eine Australierin aufgegabelt. Die Australierin war mucksmaeusschenstill, die Kanadierin flirtete dafuer fuer zwei, trotzdem haben wir es irgendwie geschafft, sie zu vertreiben (^_^). Nachdem sich auch nach zwei Stunden im Club7 die Lage nicht gebessert hatte, zogen wir noch ins Hemmingway's, allerdings war (zumindest bei mir) die Luft raus und ich ging nach einen Bier ins Bett, war ja auch schon 3 (^_^).
Am naechsten Morgen wachte ich (zu meiner eigenen Ueberaschung) gegen halb 8 auf, das gab mir reichlich Zeit zum Fruehstuecken, Sonnen und den Fitnessraum. Essen gabs wieder um 14 Uhr, danach Strand mit Papa. Abends gingen wir dann mit Raffi (Papas Chef) ins Restaurant. Danach war ich dann so schlaefrig, dass ich im Hotel noch ein Bier nahm und die Party am Samstag Abend sausen lies.
Am Sonntag wurde dann zeitig gefruehstueckt und dann noch ein kleiner Spatziergang durch den Park Angiolina gemacht und um 10 Uhr das Hotel verlassen. Im Konvoi fuhren wir wieder in Richtung Brcko, ich schlief die meiste Zeit. Das grosse Highlight war der McDonalds-Besuch in der Naehe von Zagreb (^_^)
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10:56
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SMS
...aus Deutschland kommen wohl hier nicht mehr an. Am Anfang ging das wohl, aber in letzter Zeit haeuft es sich, dass Leute mir offenkundig geschrieben haben, ich aber nix bekommen hab. Daher: Wer mir in den letzten 2 bis 3 Wochen eine SMS geschrieben hat, und ich nicht geantwortet hab, dann liegt es daran, dass ich die SMS nicht bekommen habe...oder daran, dass ich die betreffende Person einfach nicht leiden kann!
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08:15
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Montag, 8. Juni 2009
Na endlich!
Seit dem Wochenende ist das Wetter wieder super: 30°+ und Sonnenschein...so lob ich mir das!
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13:17
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Partywochenende!
Dieses Wochenende sind wir mal in Brčko geblieben. Am Freitag haben wir Sport gemacht, Papa hat neue Rekorde aufgestellt! Danach war dann huebsch machen angesagt und ich bin erstmal in die Stadt getigert. Die Zeit, bis Anis kam habe ich mir mit einem Cappuccino im MD Cafe vertrieben, mit herrlicher Aussicht auf das Click (^_^)
Dann ging es mit Anis zunaechst in die Bireria, eine coole schummrige Kneipe mit Bier vom Fass und live Musik. Allerdings war die Musik "lokal" und eher nicht mein Geschmack, nach hunderttausend Bier ging es aber dann. Gluecklicherweise hat Anis dann noch zwei Freundinnen getroffen, und so hatten wir auch weibliche Gesellschaft, was solch einen Abend ja gleich ungemein aufwertet. Zogen dann irgendwann weiter ins Karizma, eine eher disco-maessige Bar mit guter Tanzmusik und sehr voll mit gutgelaunten jungen Menschen. Als Anis und sein Kumpel essen gegangen sind und die Maedels auch ins Bett wollten, hatte ich eigentlich auch genug und bin die 200m bis nach hause gewankt. Am Samstag morgen war ich dann puenktlich wach, als Papa vom Friseur und ausm Buero gekommen ist, da konnte er mir gleich Fruehstueck machen. Waren dann ein wenig spatzieren und Badehosen shoppen (fuer den Strand naechstes Wochenende!). Um 5 war dann wieder Grillen mit Enes und Enkica, deren Sohn und seiner Familie. Enes hatte Geburtstag. Um 8 sind Papa und ich dann nochmal kurz zu Prioni gegangen, einem Jugendzentrum hier in der Stadt. Die hatten irgendein Event, das mit Schweden zu tun hatte und Papa musste ein paar warme Worte sagen. Haben dann noch Kollo getanzt und sind dann zurueck, Papa wieder zum Geburtstag und ich in die Stadt mit Adis auf ein paar Bier. Habe dann, als Adis nach hause musste (so gegen 11, er wird ja in 4 Wochen Vater), nochmal im Karizma vorbeigeschaut, war aber nicht mehr sonderlich motiviert. Zwischendruch hat mir Papa geschrieben, dass wir jetz WLAN in der Wohnung haben...feine Sache!
Am Sonntag habe ich lang geschlafen, nach dem Fruehstueck haben wir dann einen Ausflug ins "Bosnische Disneyland" gemacht. Das ist quasi ein traditionelles Dorf, sehr touristenwirksam und effektvoll gemach. Aber sehr gepfegt und kostet keinen Eintritt. Am besten lasse ich die Bilder fuer sich sprechen. Danach sind wir dann weiter an die Drina gefahren, das schein ein beliebtes Naherholungsziel zu sein, viele Leute haben dort Ferienhaeuser. Nach einem Bierchen und nachdem Papa ausreichend geplanscht hatte, sind wir dann wieder nach Brčko. Ich bin dann zum Sport gegangen und Papa hat sich ein wenig geruht. Zum Abendessen gab es dann Hasenruecken mit allem Zipp und Zapp, Papa hatte sich wirklich ins Zeug gelegt: Rotkohl, Apfelmuss, Sosse, Preiselbeeren, Knoedel...mjam mjam! Nachdem wir dann beide noch gedampfgebadet hatten, war der Abend frueh zu Ende!
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Freitag, 5. Juni 2009
Wieder ein Trend, den die amerikanische Automobilindustrie verschlafen hat...
...und jetzt nachzieht! Original und Faelschung
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Papa im Fernsehen
Eine der vielen Gelegenheiten, bei denen Papa hier im Lokalfernsehen ist, habe ich aufgenommen:
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Donnerstag, 4. Juni 2009
Mein erstes Auto!
Die Entscheidung ist soeben gefallen: Der muss es sein und kein anderer: Hindustan Ambassador
Oder doch lieber einer von DIESEN?
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13:46
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Och menno...
...jetzt regnet es schon wieder...nachdem ich so grosskotzig war ueber das gute Wetter, das wir hier hatten, regnet es jetzt schon seit etwa einer Woche...nerv!!! Wenigstens ist es nicht so kalt wie in Deutschland. Langsam schlaegt es allerdings auf die gute Laune. Einen kleinen Stimmungsschub verschafft mir seit Neuestem allerdings Papas Wunderdusche, in der man auch dampfbaden kann. Das hab ich die letzten zwei Abende gemacht und muss sagen: Superb!
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Grillen bei den Finnen
Endlich habe ich die Bilder bekommen und natuerlich gleich hochgeladen!
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Mittwoch, 3. Juni 2009
Wochenendausflug Pt. 2
Am Sonntag Morgen sind haben wir ausgecheckt, das Auto beladen und sind dann in die Stadt gefahren und haben in der Naehe der Piata Unitarii geparkt. Wir sind dann (gegen halb 10) zur roemisch-katholischen Kathedrale gegangen, da wollten wir naemlich der Pfingstmesse beiwohnen. An dem Tag war auch Firmung, dementsprechend voll und feierlich war es in der Kirche. Wir haben nur noch Plaetze im Seitenschiff gefunden, die waren allerdings in Ordnung, mit gutem Blick auf den Altar. Leider war es so voll, dass sich viele Leute vor uns gestellt haben. Musik gab es von H. Mair, aber "nur" Chor mit Orgel, nicht so schoen wie als Papa an Ostern da war, da gab es wohl Haydn mit grossem Orchester und so. Ein bisschen nervig waren die Leute, die neben uns sassen, die haben die ganze Zeit naemlich gequatscht. Und der Gottesdienst war 3-sprachig (rumaenisch, ungarisch, deutsch), dementsprechend langsam ging es voran, daher haben wir uns nach einer Stunde verdrueckt, nachdem die Kommunion noch nicht mal in Sicht war. Haben dann vor der Kirche noch einen Kaffee getrunken und nachdem wir noch in die orthodoxe Kathedrale geschaut haben sind wir dann wieder gefahren Richtung Serbien. In Serbien haben wir dann erst in Zrenjanin Halt gemacht, ein huebsches Staedtchen, in dem auch schon wieder sehr viel sehr schick renoviert worden ist, allerdings war die Fussgaengerzone (die durchgehend mit Musik beschallt wird) wie ausgestorben. Danach sind wir dann weiter nach Novi Sad. Da war ich bei einem der letzten Besuche schon einmal (mit Heinrich, glaube ich...). Nachdem Papa den Zigeuner, der die Parkplaetze "betreute" (die stellen sich halt einfach auf die Strasse neben freie Parkplaetze und erwarten ein Trinkgeld dafuer, dass sie von weitem winken und einen einweisen), weil er ihm nur 10 Cent gab (aber mit den hundert Waehrungen an einem Wochenende kann man ja mal durcheinanderkommen) gingen wir in die Fussgaengerzone, an die ich mich nicht so erinnerte. Das war wirklich schick, alles wie aus einem Guss, gepflegt mit schicken Geschaeften. Papas Highlight war die "Manual Company", ein Edel-Taschenmacher, die allein in der Fussgaengerzone in Novi Sad drei Geschaefte haben, alle mit alten Holzfronten. Haben dann was gegessen (sehr leckeren Salat) und sind dann auf die Festung. Da wir die beide schon kannten, haben wir nur eine kleine Runde gedreht (die Haeuser dort oben sind auch alle sehr gut restauriert und jetzt Restaurants oder Nobelhotels) und dann ueber der Donau einen Kaffee getrunken. Dann hatten wir allerdings auch genung und sind wieder nach Brčko gefahren, mit geringen Verzoegerungen an den Grenzen!
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Dienstag, 2. Juni 2009
Wochenendausflug
Am Wochenende sind wir nach Rumaenien (oder wie Enes gesagt hat: Rumunien...aber das ist hier tatsaechlich der richtige Name...ich waere nur fast gestorben vor unterdruecktem Lachen!) gefahren. Als ich Papa am Freitag gefragt habe, wann wir denn losfahren, hat er gesagt, dass wir einfach so tun, als ob es unter der Woche waere. Ich hielt es zunaechst fuer einen Scherz, aber er wollte tatsaechlich um 7 losfahren. Naja, sind dann so gegen halb 8 losgefahren und nach einigem Hin und Her, wer denn faehrt sass Papa dann auf dem Fahrersitz und wir sind Richtung Nordosten gefahren. Es ging eingentlich zuegig, bis zur ersten Grenze. Alle hatten sich naemlich ueberlegt, dass sie an Pfingsten ja gut mal nach Osteuropa fahren koennten, dementsprechend voll (zumindest an den Grenzuebergaengen) war es. Hab dann ein Saetzchen geschlafen und war kurz vor Belgrad wieder wach. Durch Belgrad muss man fahren, es gibt keine Umgehungsstrasse und Papa ist voll in das Verkehrschaos eingestiegen...Freude am Fahren sag ich da nur! Sind eigentlich auch durchgefahren bis Vrsac in Serbien, kurz vor der rumaenischen Grenze. Dort haben wir einen kleinen Abstecher gemacht in die Innenstadt, da gab es dann Cevapi und Cola fuer den Papa und die geilen Wuerstchen, deren Name ich mir nicht merken kann und Cockta (Sloveniens Antwort auf Cola, ohne Coffein, dafuer mit Granatapfel) fuer mich. Vom Restaurant hatten wir einen guten Ausblick auf das Fussballevent der Kindermannschaften.
Frisch gestaerkt kam ich dann ans Steuer und wir sind unaufhaltsam in Richtung Timisoara vorgedrungen, ueber teilweise sehr schlechte Strassen. Nach laengerer Wartezeit an der Grenze waren wir dann endlich in relativer Naehe, die letzten 40 Kilometer gingen aber schnell, weil die Strasse dann wieder sehr gut ausgebaut war. Eigentlich ging es seit Belgrad nur noch ueber Landstrassen und Doerfer auf dem platten Land. In Timisoara waren die Strassen dann wieder sehr schlecht und wir hatten arge Probleme, das Hotel zu finden, da die Angabe im Internet nicht korrekt war. Nachdem wir hundertmal im Kreis gefahren waren fand Papa dann einen Taxifahrer, der uns hingefuehrt hat. Irgendwann dachten wir, dass er uns verarscht, da wir uns immer weiter vom Zentrum entfernten, waehnten wir doch unser Hotel in zentraler Lage. Irgendwann kamen wir aber doch an dem sehr schoenen Hotel an, allerdings gab es mehr schlechte Nachrichten: Bar und Spa zu, da eine Hochzeit stattfand. Einziges Plus war das sehr gute WLAN, damit Papa endlich mit seinem IPod spielen konnte. Das Hotel an sich war aber sehr modern und sehr schick, das Zimmer gross und gepflegt. Nach kurzem Frischmachen gingen wir dann los in die Stadt, dafuer hatten wir uns fuer das Taxi entschieden, da wir nicht so heiss auf 30 min Fussmarsch bei unbestaendigem Wetter waren. Wir liessen und an die Cathedrala Mitropolitana bringen, Papa freundete sich noch schnell mit dem Fahrer an, da der glaubte, dass Papa ein Serbe sei, wie er selber. Das lag daran, dass Papa in Ermangelung von Rumaenischkenntnissen einfach Bosnisch/Kroatisch/Serbisch sprach, wer weiss schon genau, wie diese Sprache hier heisst (^_^). In der Stadt war richtig was los, viele Trachtengruppen waren unterwegs. Wir tranken einen Kaffe, entschieden uns aber gegen Kuchen, das heisst die Bedienung entschied sich gegen unseren Kuchen, weil sie einfach nicht kam, um unsere Bestellung aufzunehmen. Danach flanierten wir durch die Stadt, vorbei an der Oper und vielen Kirchen, zwischendurch war auch mal eine Strasse gesperrt, weil Kleinkunst gemacht wurde. Aber man muss sagen, das Timisoara eine sehr huebsche Stadt ist, allerdings muss noch viel gemacht werden. Das, was gemacht ist, ist allerdings wirklich sehenswert! Ja, irgendwann waren wir dann an der Brauerei, keine Minute zu frueh, denn kaum sassen wir, fing es so richtig an zu regnen. Fuer uns gab es Bierchen und Schnaeppschen mit Wurstplatte. Danach wollten wir noch auf einen Absacker in die Stadt, was uns durch das schlechte Wetter allerdings verleidet wurde, deswegen nahmen wir ein Taxi ins Hotel. Die Bar hatte immer noch geschlossen, also gingen wir aufs Zimmer und bemuehten den Zimmerservice. Papa spielte mit seinem IPod, der nun endlich ins Internet kam. Wie er staunte, dass man die Tagesschau auf so einen Kaestchen angucken kann. Ich staunte allerdings auch, denn das geht ohne Stocken und in super Qualitaet! Naja, Papa spielte, ich guckte fern...der Zimmerservice brachte uns auf unsere Bestellung "Ein Bier, ein Glas Wein, ein Glas Schnapps" ein Bier (korrekt), einen Liter Wein und einen Tumbler voll bis oben mit Scnapps. War zwar alles lecker, aber wir hatten ein wenig Angst, dass sie versuchen, uns abzuzocken. Am naechsten Morgen standen allerdings nur 3,50€ fuer Zimmerservice auf der Rechnung...wenn ich das gewusst haette, dann haette ich noch ein paar Leute eingeladen.
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Montag, 1. Juni 2009
Ueber das Glueck, mit mir zu arbeiten!
Nachdem in meiner ersten Woche mein Betreuer Midrag gekuendigt hat und einen Job bei der Zuckerfabrik angetreten hat (sehr ueberaschend von einem Tag auf den anderen), hat mir mein neuer Betreuer Adis gerade erzaehlt, dass er ab morgen auch nicht mehr bei Mibo, sondern bei Bimal arbeiten wird! Dann werden nur noch Enver und ich hier in dem Buero sein. Und Enver hat bestimmt schon Angst, dass er mein Betreuer wird. Naechste Woche muss er sich dann auch nen neuen Job suchen (^_^)
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